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gut zu wissen

Neue Deklaration für Allergene

Enthält außer Wein...

Auf dem Weinetikett müssen ab dem 01.07.2012 nicht nur der Zusatz von Schwefel, sondern auch mögliche Inhaltstoffe aus Ei – oder Milchbestandteilen gekennzeichnet sein. Das kann dann z. B. so lauten: 'enthält Sulfite, Lysozym aus Milch'.

Das gibt die (in Fachkreisen umstrittene) Erweiterung der EU-Verordnung 579/2012 zur 'Allergen-Kennzeichnung bei Wein' vor. Spätestens mit dem Jahrgang 2012 sind die önologischen Behandlungsmittel Kasein, Eieralbumin und Lysozym auf dem Weinetikett dann anzugeben, wenn sie im Enderzeugnis vorhanden sind.' Traditionell setzen manche Winzer beim Ausbau von Weinen zur Klärung von Trub und zum Abrunden von Tanninen insbesondere Eiweiß und Kasein ein, diese werden im Regelfall durch Filtration vollständig wieder entfernt.

Weine, die mit oben bezeichneten Mitteln behandelt wurden, dürfen nach den vorgegebenen Analysemethoden der OIV (The International Organisation of Vine and Wine) einen Grenzwert von 0,25 mg pro Liter nicht überschreiten. Fazit: Weine, die unterhalb dieses Grenzwerts liegen oder nicht mit Mitteln tierischer Herkunft geschönt wurden, brauchen diesbezüglich keine Kennzeichnung.

Die Kennzeichnung erfolgt in der jeweiligen Landessprache. Im mehrsprachigen Kontext kann die Kennzeichnung in Verbindung mit einem entsprechenden Piktogramm auch in anderen Sprachen erfolgen. Den genauen Wortlaut finden Sie im Anhang der VO 579/2012 im Download.

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