Kontakt | Impressum | Händler Login
Prämierungen Unser Laden Mas des Quernes Wein des Monats Unsere Marken Stellar Organics

gut zu wissen

Olivenöl – kleines 1 x 1

Olivenöl gehört wie Salz und Pfeffer in jede gut sortierte Küche. Das Öl wird aus ganzen reifen Oliven gepresst, ist als Bestandteil der mediterranen Küche nicht wegzudenken und gilt als hochwertiges Lebensmittel. Wein und Olivenöl haben eines gemeinsam: es kommt auf die Menschen an, die sie verarbeiten. Die Öle ‚unserer’ Winzer haben uns persönlich so begeistert, dass wir in einer Blindverkostung eine Auswahl getroffen haben. Wir sind überzeugt: auch wenn es schon viele Produkte auf dem Bio-Markt gibt, sind Olivenöle in dieser Qualität woanders nur schwer zu bekommen.

Woran erkenne ich gute Qualität beim Olivenöl?

Ähnlich wie beim Wein gibt es zahlreiche Einflüsse, die den individuellen Charakter eines Olivenöls ausmachen. Entscheidend für den Geschmack sind die Herkunft, der Boden und das Klima sowie die Qualität der geernteten Früchte. Natürlich ist auch das traditionelle Können der Hersteller gefragt. Die Vermarktung von Olivenöl regelt die VO (EG) Nr. 29/2012.

Hier sind 3 Güteklassen zur Unterscheidung der einzelnen Qualitäten zu deklarieren. Das Native Olivenöl Extra ist ein naturbelassenes Öl und gilt als das wertvollste. Dieses und das Native Olivenöl müssen auf der Flasche eine Herkunftsangabe tragen. Öle unter der Bezeichnung Olivenöl brauchen dies nicht, diese können zudem auch thermisch und chemisch behandelt sein.

Der Geschmack von Olivenöl ist in drei Kategorien unterteilt: fein-fruchtig, mittel-fruchtig und intensiv-fruchtig. Typisch für das milde, fein-fruchtige Olivenöl sind eine leichte Bitternote und ein wenig Schärfe. Bei der mittel-fruchtigen und intensiv-fruchtigen Variante schmeckt das Öl kräftiger und entwickelt eine pfeffrige Note. Wenn Olivenöl pur probiert wird, kann die Schärfe sogar im Hals kratzen, was allerdings als Qualitätsmerkmal gilt.

Qualität schlägt sich, wie so oft, im Preis nieder. Die Herkunft, der Aufwand an Handarbeit und die Mengen sind Kriterien, die den Preis bestimmen.

Wie lange ist Olivenöl haltbar?

Dunkel und bei einer Temperatur zwischen 6° und 16° C aufbewahrt, halten sich native Olivenöle etwa 12 bis 18 Monate. Lichteinfall zerstört das Chlorophyll, das die grüne Farbe des Öls ausmacht, daher sind die meisten Öle in dunkle Flaschen abgefüllt. Achten Sie am besten auf das Mindesthaltbarkeitsdatum. Je frischer das Olivenöl, desto besser schmeckt es. Und das gesunde Vitamin E ist noch optimal vorhanden. Auch angebrochenes Ölivenöl sollte dunkel und fest verschlossen aufbewahrt werden und möglichst schnell aufgebraucht werden.

Zu kühl gelagert, kann Olivenöl ausflocken, was aber kein Fehler ist, sondern ein Zeichen dafür, dass es naturbelassen hergestellt ist. In wärmerer Zimmertemperatur sind die Flocken aber bald wieder verschwunden.

Olivenöl-Tasting: wie läuft das ab?

Bei der Verkostung ist es wiederum ähnlich wie beim Wein. Hier werden der Geschmack, das Aroma, die Fruchtintensität und die Harmonie bewertet. Es gibt internationale Wettbewerbe, die Olivenöle genau ins Visier nehmen. Das Öl wird pur in einen kleinen Becher gefüllt, der sich in der Hand ein wenig erwärmen soll, damit sich die Aromen besser ausdehnen können. Dann nimmt man einen Schluck, so dass sich das Öl im Mund entfalten kann. Am Gaumen kann man Süße, Säure und Bitternoten schmecken. Aber natürlich auch Fehler entdecken: ranzig, muffig, essigartig geht gar nicht!

wussten Sie ausserdem...