Kontakt | Impressum | Händler Login
Prämierungen Unser Laden Mas des Quernes Wein des Monats Unsere Marken Stellar Organics

gut zu wissen

Riegelmarken

Qualität kommt nicht von ungefähr!

Nicht jeder Winzer hat das Interesse oder die Möglichkeiten, seine guten Weine selbst abzufüllen und zu vermarkten. Neben den internationalen Erzeugerfüllungen gehören bei Riegel Weinimport daher seit vielen Jahren Eigenmarken zum 'täglich Brot': anständige, für jeden erschwingliche Weine für den genussvollen Alltag. Die Idee für einen neuen Markenwein entsteht auf ganz unterschiedliche Weise. Ein Geistesblitz vom Chef, eine Anregung von einem unserer Kunden oder Vertriebsmitarbeiter, ein Tipp von 'unserem' Winzer, Anregung durch eine Reise oder Messe und sehr oft: 'ich hab da einen Wein probiert, der ist so gut, damit müssen wir unbedingt was machen.'

Wie entsteht eine Riegel Marke?

Der Weg zur erfolgreichen und günstigen Marke wird bei uns von A bis Z mit großer Sorgfalt begangen. Zuerst suchen wir je nach Weinprofil Lieferanten, die in der Regel auch vor Ort besucht werden, falls es aus irgendeinem Grund mal nicht geht, wird der Besuch nachgeholt. 
Neben den Zertifizierungen ist uns dabei der persönliche Eindruck und ein gutes Gefühl sehr wichtig. Das hat uns schon oft vor Überraschungen bewahrt.


Weine von neuen Lieferanten werden immer rückstandskontrolliert, bevor wir eine Zusammenarbeit fest zusagen, bei laufenden Kontakten machen wir Rückstandskontrollen stichpunktweise. Insgesamt ca. 300 Weine pro Jahr (à 200€ pro Kontrolle). Bei einigen größeren Betrieben haben wir ein Abkommen, dass diese ihre Proben grundsätzlich vorab in das von uns gewählte deutsche Labor (Kwalis oder Eurofins) senden. Rückstandsanalysen in den Ursprungsländern sind leider oft weniger genau. Wir richten uns nach den BNN-Empfehlungen.

Mit vielen Lieferanten arbeiten wir langfristig, wenn möglich planen wir unseren Bedarf mit diesen schon vor der Weinlese, damit die Weine optimal für unseren Bedarf produziert werden können bezüglich Geschmacksprofil, Alkoholgehalt und (niedrigen) Schwefelwerten.
Kurz nach der Weinlese werden die Jungweine verkostet und eine Vorauswahl getroffen, über Weinanalysen bekommen wir von diesen Weinen eine Art Fingerabdruck, so dass wir ihren weiteren Werdegang verfolgen können. Es gibt in diesem Stadium aber keine 100%ige Festlegung, der eine Wein entwickelt sich besser als erwartet, der andere schlechter ...

Bei der Vorauswahl unterstützt uns Jean Natoli mit seinem Önologenteam von Oenoconseil in Montpellier, die eines der modernsten Weinlabors in Frankreich betreiben.
Vor der Füllung findet eine weitere (analytische und sensorische) Prüfung im Labor statt, ebenso direkt nach der Füllung. Frisch gefüllte Weine gehen zusammen mit allen vom Winzer gefüllten Weinen der jeweils vergangenen Woche in die dienstägliche 'Qualiprobe' und werden dort noch einmal von mindestens 2 oenologisch und sensorisch geschulten Mitarbeitern blind verkostet und bei einwandfreiem Befund anschließend frei gegeben für den Verkauf. 
Die interessantesten können dann alle Anwesenden beim von Mitarbeitern gekochten 'Mittwochsessen' (in Kleinmengen) probieren.

 

Aber wie kommt der Wein in seine hoffentlich ansprechende, verkaufsfördernde Ausstattung?

Parallel zu den Qualitätskontrollen gibt es meist eine Vorstellung davon, wie die Ausstattung des Weines aussehen soll. Dazu gehören Form und Farbe der Flasche, die Frage des Verschlusses, der Karton und das Etikett des Weines. Um effektiv arbeiten zu können, wird eine Projektgruppe mit sachkundigen Kollegen aus Einkauf, Vertrieb und Marketing gebildet, die sich mit diesen Fragen befassen. Ein Name für den Wein muss gefunden werden, was kommt auf das Vorderetikett, was muss auf das Rückenetikett? Kann man den neuen Namen schützen lassen oder wird er schon für einen anderen Weinen benutzt? Ist die Gestaltung des Etikettes ansprechend und trifft sie das Ziel, sticht sie aus dem Regal hervor? Sind die Angaben auf dem Etikett korrekt, alle gesetzlichen Angaben vollständig? Wenn alle Fragen geklärt sind, wird das Etikett zur Endkontrolle an das Institut Fresenius geschickt. Alles o.k., es kann losgehen ...

wussten Sie ausserdem...