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weinlexikon von A-Z

Was Sie schon immer über Wein wissen wollten...

Piemont
Die Weine aus dem Piemont sind sicherlich nicht jedermanns Sache. Ihrer Einzigartigkeit verdanken sie aber viele besonders begeisterte Liebhaber. Wie in Sprache und Kultur hat sich auch der Weinbau in dieser immer zwischen Frankreich und Italien hin-und hergerissenen Region sehr eigenständig entwickelt. Es wird sehr wenig Weißwein angebaut, in nennenswerten Mengen vor allem der aus Cortesetrauben hergestellte Gavi, an ihrer statt werden gerne leichte, aber dennoch charaktervolle Rotweine, insbesondere der Grignolino, genossen. Daneben sind Dolcetto, Barbera und Nebbiolo die wichtigsten Rebsorten, aus letzterer werden die berühmten Barbaresco und Baroloweine gemacht. Wer im Piemont auf Entdeckungstour gehen will, wird darüberhinaus eine Vielzahl lokaler Rebspezialitäten entdecken können.
Pinot Noir
Bei uns heißt er Spätburgunder, die rote Variante der sogenannten Burgundersorten. Elegante, fruchtige Weine vor allem in kühleren Regionen, nicht sehr farbintensiv, auch gut zur Herstellung von Roséweinen geeignet, mit Erfolg erste Anbauversuche in südlicheren Regionen wie Norditalien oder Penedès und Kalifornien, dort allerdings nur aus kühlen (höher gelegenen) Lagen empfehlenswert.
Prosecco

Die alte Rebsorte Prosecco, Bestandteil des gleichnamigen italienischen Getränks, ist per Dekret des italienischen Landwirtschaftsministeriums im Juli 2009 in Glera umbenannt worden. Seit dem 1. Januar 2010 ist Prosecco eine geschützte Ursprungsbezeichnung (g.U.). Diese darf nur für Prosecci verwendet werden, deren Trauben innerhalb eines festgelegten Gebiets geerntet und auch dort verarbeitet werden. Dieses Gebiet erstreckt sich auf ca. 5000 Hektar zwischen den Städten Conegliano und Valdobbiadene, entlang der Hügellandschaft der Provinz Treviso. Ein Prosecco besteht aus mindestens 85% Glera-Trauben und wird nur noch in Glasflaschen (keine blauen) gefüllt. Die höchste Kategorie der Klassifikation ist Prosecco DOCG (Denominazione di Origine Controllata e Garantita) mit der Herkunft „Conegliano Valdobbiadene“ oder „Colli Asolani“. Prosecco DOCG kann als Stillwein, Frizzante (Perlwein) oder Spumante mit dem Zusatz „Superiore“ (Schaumwein) auf den Markt kommen. Herkünfte, die vorher als IGT  (Indicazione Geografica Tipica) klassifiziert waren, z. B. “Colli Trevigiani“, wurden zur DOC (Denominazione di Origine Controllata) aufgewertet. Die Bezeichnung Prosecco IGT fällt ganz weg.

Provence
Berühmt ist die Provence vor allem für ihre bei den vielen Touristen so geschätzten Roséweinen. Deren Qualität liegt zwischen grandios und „einmal und nie wieder“, was sich nicht unbedingt negativ auf den wirtschaftlichen Erfolg des Erzeugers auswirkt, da ja auch viele Reisende nur einmal in die Gegend kommen. Im Schatten der großen Rosémenge wachsen in der Provence aber auch hervorragende Rotweine, besonders im nahe Nizza gelegenen Var und in den Alpilles, und die Weißweine können bei entsprechender Kellertechnik und Können sehr elegant ausfallen.

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