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weinlexikon von A-Z

Was Sie schon immer über Wein wissen wollten...

Säure
Die wichtigsten Säuren im Wein sind Apfelsäure und Weinsäure (und hoffentlich nicht Essigsäure). Sie sind von Natur aus vorhanden, je nach Reifegrad der Trauben und Bodenzusammensetzung mehr oder weniger reichlich. Nach der alkoholischen Gärung überwiegt normalerweise die geschmacklich als etwas aggressiver empfundene Apfelsäure, diese wird durch Milchsäurebakterien anschließend in Weinsäure umgewandelt. Bei Rotweinen ist diese Umwandlung üblich, bei Weiß- und Roséweinen wird sie gerne durch Kühlung oder Schwefelung verhindert, weil die Weine dann frischer wirken. „Passiert“ die Milchsäuregärung in der Flasche, entsteht eine leichte (harmlose) Trübung.
Sauvignon Blanc
Ursprünglich wichtigstes Anbaugebiet war die Loire, mittlerweile weltweit verbreitet mit immer noch zunehmender Tendenz. Bei entsprechend niedrigem Ertragsniveau und Vinifizierung mit Schalenkontakt fast überreichliche Aromenfülle, an Stachelbeeren, Schwarze Johannisbeeren und Katzenpipi erinnernd. Wird gerne mit anderen Traubensorten gemischt verarbeitet, beispielsweise zu den frischen, jungen weißen Bordeauxweinen.
Schwefel (SO2)

Im Weinausbau gebräuchlichstes Konservierungsmittel sowohl während der Gärung (zur Vermeidung von Fehlgärungen oder Fäulnis) als auch im fertigen Wein. Dosis kann durch hygienisches Arbeiten reduziert werden. Auch schwefelfreie Weine sind möglich. Ohne Schwefelzusatz läßt sich in der Regel aber nur bei Anwendung großtechnischer Anlagen und bei Sterilisierung des fertigen Weines arbeiten, bzw. wenn gravierende Abstriche bei der Qualität des Weines in Kauf genommen werden. Solche Weine sind insbesondere sehr transportlabil. Schwefelfreie Weine existieren vor allem in der Werbung, denn auch die natürlichen Gärhefen produzieren bei ihrer Arbeit Schwefel. Natürliche Faktoren können aber dazu beitragen, mit äußerst niedrigen Dosen auszukommen, beispielsweise hohe Säuregehalte, viel Tannin oder Alkohol stabilisieren den Wein. Die physiologischen Auswirkungen er normalerweise angewendeten Schwefeldosen (ca.30–100 mg/Liter) sind außer bei überempfindlichen Menschen harmlos. Ursache für Kopfschmerzen nach Weingenuss sind meistens andere Verunreinigungen (durch Fehlgärungen entstandene Eiweißverbindungen) oder die Kombination von Rauchen und Alkoholgenuss. Unterschieden wird in der Analyse zwischen freiem, das heißt chemisch noch aktivem, und gebundenem Schwefel. Nur der freie Schwefel hat eine schützende Wirkung.

Spätburgunder
(siehe unter Pinot Noir)
Süditalien
Der Süden Italiens präsentiert ein sehr uneinheitliches Bild, was seine Weine angeht. Größtenteils werden dort Tafeltrauben oder billige Massenweine für den (oft nicht erlaubten) Verschnitt mit allen möglichen anderen europäischen Provenienzen erzeugt. In südfranzösischen Häfen landen immer noch regelmäßig Tankschiffe aus Apulien oder Sizilien, ohne dass in französischen Geschäften oder Restaurants italienische Weine zu entdecken wären. Dessen ungeachtet existieren auch in den Regionen Apulien, Basilicata, Kalabrien oder Sizilien verantwortungsbewusste Erzeuger, die, oft mit großem technischen Aufwand, hervorragende Weine erzeugen. Vor allem in den bergigeren Gebieten mit kühleren Nächten und Sommern lassen sich gute Weißweine auch aus moderneren Rebsorten erzeugen, und Kenner schätzen (wieder) die charaktervollen Rotweine aus der uralten Sorte Aglianico.
Südtirol/Trento
Die Gegend profitiert einerseits vom wärmeren, trockeneren Südalpenklima, andererseits fällt die den zerbrechlichen Aromen abträgliche Sommerhitze aber gemäßigter aus, als weiter unten im Süden, wozu natürlich auch die vielen Steil- und Höhenlagen beitragen. Neben dem manchmal etwas seichten, von deutschen Wandervögeln so geschätzten Vernatsch (in Stuttgart hieße er Trollinger=Tirolinger) werden in Südtirol fast alle gängigen Rebsorten mit großem Erfolg kultiviert. Gut vertreten sind die vielen aromatischen, dabei aber eleganten Weißweine (Silvaner, Müller-Thurgau, Grauburgunder ...) aus historisch gesehen deutsch-österreichischem Erbe sowie der typische rote Lagrein, interessant aber auch die Weine aus den „modernen“ französischen Sorten wie Cabernet oder Chardonnay.
Syrah
Trat seinen Siegeszug vom Rhônetal aus an. Ertragssicher und sehr aromatisch, dabei je nach Weinbereitung und Ertrag vom leichten duftigen Rosé bis zum schweren, krachigen Rotwein zu allem geeignet und dafür von Winzern geliebt.

mit freu(n)den genießen

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