Nachhaltigkeit

Engagement

Wir nutzen unsere Bioabfälle zur Gewinnung von Energie.

k

Bereits ab Juni 2020 setzten wir unser Projekt in die Tat um.

k

Unsere neue Photovoltaikanalge in der Gewerbestraße ist seit heute in Betrieb. Dadurch können wir den produzierten Strom selbst nutzen und haben die Möglichkeit ihn in das öffentliche Stromnetz einzuspeisen.

k

Alternative Antriebe

Seit 2019 gibt es auf unserem Gelände zwei Ladestationen für E-Mobile Fahrzeuge.

Die firmeneigenen E-Bikes für Mitarbeiter, auch ihre Pkws und die unserer Kunden können hier Strom 'tanken'.

Der Einsatz von alternativen, nicht fossilen Kraftstoffen für unsere Mitarbeiter- und Transportfahrzeuge steht ganz oben auf der Agenda. Die sukzessive  Neuanschaffungen aller Pkws soll den Emissionswert im Durchschnitt von 127,1g/km (2018) auf unter 100g/km in 2022 reduzieren (Grundlage: NEFZ Messung).

Auch in Gesprächen mit Logistikpartnern arbeiten wir gemeinsam an Vereinbarungen von Zielen und Maßnahmen zum Einsatz alternativer Antriebe oder Kraftstoffe.

Photovoltaikanlage - erneuerbare Energien

Die Basis den Klimawandel zu bremsen ist die massive Reduzierung des CO2-Ausstoßes. Weg von der Verbrennung fossiler Energieträger wie Kohle und Öl und hin zu nachhaltigen, regenerativen Lösungen. Einer unserer Schritte war die Erweiterung unserer bestehenden Photovoltaikanlage auf dem Dach unseres neuen Logistikgebäudes. Aktuell sind rund 360 kWp Photovoltaikmodule auf dem Dach installiert, die dann neben der Eigenstromnutzung rund 300.000 kWh in das öffentliche Netz einspeisen. Das reduziert den CO2 Fußabdruck im Vergleich zu fossiler Verstromung insgesamt um 224 Tonnen. Dadurch unterstützen wir sowohl die Engegiewende als auch die Mobilitätswende.

Viel guter Wein – wenig Emissionen

Weingenuss und Nachhaltigkeit ergänzen sich prima. Ein erfolgreiches Gesamtkonzept, das sich zunehmender Beliebtheit erfreut. Biowein im Mehrweg erspart unserer Umwelt 39% CO2-Emissionen, denn unsere Pfandflaschen werden ca. 4 Mal befüllt. Die Produktion von Neuglas und Kartonagen sowie der Transport sind die größten Emissions-Faktoren im Handel mit (Bio)Weinen. Die Pfandflaschen (0,25 €) kann man in nahezu allen Naturkostläden und –filialen abgeben, die 6er-Kuki ist bundesweit Standard auch in ganz normalen Getränkeshops.

Mit Bioweinen handeln, bedeutet auch, sich mit dem Thema Getränkeverpackungen zu beschäftigen. Abfallvermeidung heißt Produktverantwortung übernehmen und zwar über den gesamten Produktlebenszyklus - von der Herstellung über den Gebrauch bis hin zur umweltgerechten Entsorgung.

Eine in 2009 von uns beauftragte Studie der Universität Gießen (2018 aktualisiert), die die Klimafreundlichkeit des Mehrwegsystems bestätigte, haben wir zum Anlass genommen um Prozessabläufe weiter zu optimieren. Da eine höhere Umlaufzahl pro Flasche enorm zur CO2-Ersparnis beiträgt und um Sortierkosten zu senken, haben wir Anfang 2013 auf eine einheitliche Mehrwegflasche umgestellt.

Unsere Kunden haben nun ein deutlich einfacheres Mehrweghandling, sie sparen die Abgaben für den grünen Punkt, unsere Flyer, Plakate und das Mehrweglogo auf den Flaschen helfen beim Sortieren und unsere Umwelt profitiert von der Ressourcenschonung.

Unsere Mehrweg-Marken

Enkeltauglich

Eins gleich vorneweg: Nein, auch wenn wir ausschließlich und begeistert mit Biowein handeln. Trinken sollen unsere inzwischen vier Enkel ihn (noch) nicht. Ich wünsche mir für sie und für ihre Generation, dass sie in einer menschenwürdigen, lebenswerten und möglichst gesunden Umwelt aufwachsen. Dazu leistet Bioanbau und ganz speziell der biologische Weinanbau einen wertvollen Beitrag. In Frankreich wird auf 3% der landwirtschaftlichen Nutzfläche Wein erzeugt. Auf diesen 3% werden 20% der im Land verbrauchten chemischen Spritzmittel ausgebracht. Dabei beweisen auch in Frankreich alltäglich Winzer in allen Regionen, vom einfachen Kooperativenbauern bis zum absoluten Spitzenbetrieb, dass Weinbau ohne giftige Chemie nicht nur möglich ist, sondern dass Bio und Biodynamie oft sogar als Schlüssel die Tür zu ganz besonderen Weinqualitäten erst öffnen.

Die sogenannte moderne Landwirtschaft zerstört in immer größerem Ausmaß Lebensräume. Die Auswirkungen finden sich nicht nur in den bespritzten Flächen, sie sind überall. Wenn Glyphosat, wie behauptet, fast sofort in unschädliche Einzelteile zerfällt, warum haben wir es dann alle im Urin? Dasselbe gilt für moderne Fungizide und Insektizide. Warum sterben die Bienen und andere Insekten, warum sind so viele Arten wie nie vom Aussterben bedroht? Gut gemachter Bioanbau schafft Inseln der Artenvielfalt und Oasen, in denen sich Mensch und Tier ungefährdet bewegen können. Unter dem Motto 'Ackergifte? Nein Danke!' engagieren wir uns gemeinsam mit Kollegen aus dem Biohandel für Artenvielfalt und eine Zukunft ohne giftige Chemie. - Peter Riegel -

Für Interessenten und Mitmacher: ackergifte-nein-danke.de