Wiederansiedlung des Kiebitz
Schutzgebiet für den bedrohten Wiesenbrüter
Im Großen Ried bei Espasingen gibt es erfreuliche Neuigkeiten: Die ersten Kiebitze sind aus ihrem Winterquartier zurückgekehrt und haben bereits mit dem Nestbau begonnen. Das UmweltZentrum Stockach arbeitet seit einigen Jahren gemeinsam mit dem NABU-Bodenseezentrum, der Stadt Stockach sowie dem Pestalozzi Kinder- und Jugenddorf Wahlwies an einem beeindruckenden Projekt zur Wiederansiedlung dieser bedrohten Vogelart. Wir von Riegel Bioweine unterstützen dieses Engagement mit Spenden und begleiten die Entwicklung mit großer Freude.
Ein Vogel mit Wiedererkennungswert
Viele kennen den Kiebitz vielleicht nicht sofort beim Namen, doch sein Erscheinungsbild bleibt im Gedächtnis. Ein eleganter Wiesenbrüter mit auffälliger Federhaube.
Genau dieser besondere Vogel ziert auch unseren Primitivo aus der Becco-Serie.
Leider sind Kiebitz-Bestände in den vergangenen Jahrzehnten stark zurückgegangen. In Baden-Württemberg gilt dieser Vogel inzwischen als vom Aussterben bedroht.
Ein Schutzgebiet mit Vorbildcharakter
Umso bemerkenswerter ist das, was nur wenige Kilometer von unserem Standort entfernt entstanden ist. Im Großen Ried bei Espasingen wurde eine Fläche so gestaltet und ökologisch aufgewertet, dass sie ideale Lebensbedingungen für den Kiebitz bietet. Dafür wurden unter anderem:
- offene, flache Wasserflächen angelegt,
- kurzrasige Nahrungs- und Bruthabitate geschaffen,
- Gehölze gezielt zurückgenommen,
- die Flächen extensiv beweidet.
Diese Maßnahmen schaffen ein Umfeld, das der Kiebitz besonders schätzt: offen, feucht, übersichtlich und störungsarm. Bereits 2025 konnte das Projekt den ersten Bruterfolg verzeichnen. Ein bedeutender Meilenstein für die regionale Artenschutzarbeit. Und nun, ein Jahr später, kehren erneut zahlreiche Kiebitze zurück aus dem Winterurlaub.
Ein Besuch, der sich lohnt
Bei einer jüngst durchgeführten Begehung stellte das UmweltZentrum Stockach das entstandene Vogelparadies vor und erläuterte die umfangreichen Maßnahmen. Wer das Gebiet selbst erkunden möchte, ist dazu herzlich eingeladen. Ein Fernglas ist dabei besonders empfehlenswert, um die Vögel aus angemessener Distanz beobachten zu können.